Situationselastisch, des geht bei uns net weil…….

Situationselastisch, des geht bei uns net weil…….

Ein neues Jahr kennzeichnet sich in den Medien meisten durch Bilder von Feuerwerk oder lächelnden, meist gut aussehenden Menschen mit Sektgläsern die anstoßen. Was ist schief gelaufen im letzten Jahr, die Top-10 der größten Katastrophen und natürlich die schrägsten Hoppalas damit wir auch alles etwas zum Lachen haben. Letzten Endes nur ein Zeichen der vollkommenen Hilflosigkeit der Medien, oder sollte man sagen einer Abhängigkeit die nie existiert hat. Die Leser, das Volk bei Laune halten.

Beobachtet man nun das letzte Jahr in Gmunden ist es um keinen Deut besser. Unterm Strich läßt sich Gmunden, Österreich oder der Rest der Welt mit einem, meiner Meinung nach, dümmsten Wort beschreiben das unsere Gesellschaft hervorgebracht hatte.

“Situationselastisch”

Je länger ich über dieses Wort nachdenke, desto unleidlicher werde ich. Zeugt es doch von dem was uns von der Politik bis hin zu den Medien nicht nur vorgesetzt, sondern auch zugemutet wurde. Egal um was es geht, es sieht immer wieder anders aus, kann interpretiert werden wie es gerade paßt und verstanden werden wie es jede(r) will. Nichts mehr ist greifbar und jede Äußerung die wir hören, lesen, ist weniger wert als die Zeit die wir damit verplempern sie interpretieren zu wollen.

Es wird Zeit das wir in Gmunden dieses elastische Meinungsband zerschneiden um endlich wieder Klartext reden zu können. Dazu gehört aber auch die Tatsache daß wir über unsere eigenen Schatten springen.

Es bringt absolut gar nichts permanent gegen alles zu sein was es da geben mag. Ja, vieles ist in der Vergangenheit falsch angegangen worden. Aber es wurde auch Klartext geredet. Wir können uns weiter in endlosen Debatten verlieren die absolut nichts bringen oder mit dem arbeiten was wir haben.

Ja, die Regio. Hätten wir nicht dieses Thema, was täten wir dann? Uns weiter über das Hotel unterhalten, über die Belebung der Altstadt reden die nie kommen wird weil keiner an einer Einschränkung des Verkehrs mitmachen möchte. Zu sehr steht der eigene Vorteil, Privilegien im Vordergrund.

Die Regio wird wohl kommen. Ich persönlich glaube nicht dran daß es der Klosterplatz bleiben wird, abgesehen davon das die Garnituren bestellt sind, egal ob mir das persönlich gefallen mag oder nicht.

Reden wir doch darüber was es braucht um das Leben für die Gmundner lebenswerter machen kann. Was jeder dazu beitragen, einbringen kann. Ideen, Vorschläge. Wir haben Bildungseinrichtungen in Oberösterreich die wir einbinden könnten, Bürger die Ideen haben.

Nicht situationselastisch, sondern konkret. An- und weitergedacht. Diese Leute sollten sich finden, egal aus welcher Ecke. Jene die all diese Vorschläge dann wieder zerreden und schlecht machen wird es immer geben und mögen sich weiterhin am Suderantenstammtisch treffen. Konstruktive Kritik um etwas zu verändern ist absolut in Ordnung. Permanentes Schlechtreden ohne brauchbare Alternativen so sinnlos wie nur was.

Zugegeben, es ist viel schwieriger darüber nachzudenken wie etwas gehen könnte, als sich darüber auszulassen warum das alles nie funktionieren wird und wer das wieder verbrochen hat.

Fangen wir doch einfach mal als Einstieg mit dem Mondscheinbummel an. Im Idealfall jener von 2013 bei dem das Wetter auch noch mitspielte.

  • Was hat es gebraucht um all die Menschen in die Stadt zu bringen?
  • Warum hat sich niemand darüber beschwert nicht in die Stadt fahren zu können?
  • Alle Altersgruppen miteinander, flanieren.
  • Lachen, leben, Zeit haben. Wirklich so realitätsfern für unser „Leben“, Alltag?

Das wäre doch mal ein Anfang darüber nachzudenken. Und vielleicht sollten jene die uns dauernd erklären warum es nicht geht, anfangen selbiges auf Zettel zu schreiben um damit den Mülleimer auszukleiden.

Cristina


 

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