Schwäne

„Was wir uns vertraut gemacht haben, dafür sind wir ein Leben lang verantwortlich!“

Saint-Exuperie „Der kleine Prinz“

Auf ihrem weiten Flug nach Süden hielten die Schwäne manchmal an, um auf dem See zu rasten und neue Kraft zu sammeln. Aber schon nach kurzer Zeit zogen die edlen Tiere geschlossen weiter. Bereits im Frühbarock war es ein Privileg der Adeligen, Schwäne als „Parkzierde“ zu halten. Durch Amputieren einer Hand wurden die Vögel flugunfähig. Sie wurden versorgt und gewöhnten sich so an die Nähe der Menschen. Ja wurden sogar von ihnen abhängig und sind sie heute noch. Denn in den kalten Wintern unserer Breiten gibt es kein natürliches Futter für die pflanzenfressenden Höckerschwäne.

Nachdem die Parkschwäne von Erzherzogin Elisabeth Marie 1880 volle Freiheit auf dem Traunsee erhielten, hegten die Seebewohner „ihre Schwäne“ liebevoll. Sie blieben sesshaft und vermehrten sich. Aber schon damals kamen Tiere durch sadistische Menschen uns Leben und wurden Gelege zerstört! Was sich leider bis heute nicht geändert hat. Häufige Todesursache ist menschlicher Vandalismus.

Schwäne vermehren sich erst im 3. bis 4. Lebensjahr und bleiben ein Leben lang ein Paar. Verwitwete Tiere stehen nicht mehr zur Fortpflanzung zur Verfügung! Lange Jahre wurden die Höckerschwäne von der Kurkommission Gmunden gepflegt und gefüttert. Später gründete der Gmundner Ornithologe Alois Watzinger gemeinsam mit der Bevölkerung einen „Schwäneschutzfonds“ zur Ergreifung der feigen Mörder und Peiniger der Schwäne. Denn die zahmen Tiere suchen die Nähe der Menschen. Sie vertrauen der ausgestreckten Hand, im Glauben Futter zu erhalten!

Wir haben sie dazu erzogen! Deshalb bitte ich die Stadt Gmunden wieder eine „Schutzorganisation“ mit kompetenter Winterfütterung zu gründen. Wenn alle „Schwaneneltern“ am See, die Tierklinik Cumberland (DR. Hecht) und „Birdlife“ sich mit der Gemeinde zusammensetzen, lässt sich garantiert eine artgerechte Lösung finden.

„Unsere Schwäne“ werden oft zu Werbezwecken herangezogen. Auch „unsere Gäste“ erwarten in Gmunden viele Schwäne erleben und füttern zu dürfen. Mit liebevoller Aufklärung aller Beteiligten. Denn die Schwäne leiden auch unter der harten Konkurrenz der vielen Möven und Blässhühner, sie sind beim Füttern einfach schneller, und an der Überzahl.

Mein Vorschlag:

„Webcams“ für einige Nester – zum einen als Schutz vor Vandalen, aber auch als Lifevideo auf der homepage der Gemeinde Gmunden, wie die schon bestehenden Wettercams!

(Wikipedia)

 

Der Höckerschwan lebt von Wasserpflanzen und den darin befindlichen Kleintieren (kleine Muscheln Schnecken Wasserasseln) die er beim „Gründeln“ mit seinem langen Hals bis in eine Tiefe von 70 – 90cm erreicht. An Land frisst er auch Gras und Getreidepflanzen. Der Schwan ist nicht fähig, frei schwimmende Tiere zu erbeuten!

Geschützt durch EU – Vogelschutzrichtlinen und seit 1971 durch „Creatures and Forest Law Act“

Renate Perfahl, 4810 Gmunden, Linzerstrasse 117a

Handy: 0676/6315500

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