Radfahrkonzept Gmunden – Positionspapier Jänner 2018

1 Vorbemerkung

Ende der Siebzigerjahre hat das Österreichische Institut für Raumordnung (ÖIR) eine Umfrage bei allen österreichischen Städten durchgeführt, mit der Frage, was die Stadt für den Radverkehr mache. Von Gmunden kam die schlichte Antwort, Gmunden sei zum Radfahren nicht geeignet. Ich habe dann Herrn Bürgermeister Herrmann – er wohnte in der Nähe meiner Eltern – gebeten, das meinen Eltern zu sagen, weil sie es mir nicht glauben.

2 Modal Split

Mobilität der Wohnbevölkerung von Gmunden

Verkehrsmittelanteile der Wege relativ (in % an einem durchschnittlichen Werktag, ab 6.Lebensjahr)

davon

2012

2001

1992

Zu-Abnahme1)

keine Angabe

0,1

0,1

zu Fuß

20,4

23,9

32,2

-5,4

Fahrrad

4,0

5,5

4,9

-17,5

mot. Individualverkehr IV

66,0

59,1

52,6

+24,1

öffentlicher Verkehr ÖV

8,3

10,4

8,8

-10,7

Mischformen IV-ÖV

1,3

1,2

1,5

+22,8

1-Zu-Abnahme von 2001 auf 2012

Vergleich des Radfahranteils (am Gesamtverkehr in Prozent)

Gmunden

4,0

6,5

Bezirk

8,1

V-bruck

8,9

Münster

38

Kopenhagen1)

38

1-Kopenhagen hat sich zum Ziel gesetzt, den Radfahranteil auf 60% zu erhöhen, hat dieses Ziel jedoch nicht erreicht. Die Verlagerungspotentiale sind vom MIV zum ÖV gegangen.

Der vergleichsweise unterdurchschnittliche Radfahranteil dürfte primär zwei Gründe haben:

    • Die Raumordnung und die Verkehrsplanung der letzten Jahrzehnte war primär am MIV orientiert.
  • Die Topographie Gmundens mit den Steigungen.

Verkehrskonzept

Bei der Evaluierung des Verkehrskonzeptes im Jahr 2011 hat sich folgende Themenliste ergeben:

Woran wollen wir vorrangig weiterarbeiten?

Nr.

Thema

Punkte

Reihung

in Angriff genommen

1

Zentrum

11

A

Kompetenzgruppe

2

Parken und Gebühren

11

B

Kompetenzgruppe1)

3

Wohngebiete

10

C

Kompetenzgruppe

4

Traunsteinstraße

9

D

Kompetenzgruppe

5

Straßenbahn

8

zu A

6

Radverbindungen

5

7

Ostumfahrung

4

8

Öffis

3

9

Seetunnel

3

10

Elektromobilität

1

1-Von dieser Kompetenzgruppe wurde als Erste ein konkretes Ergebnis vorgelegt. Der erste Teil des Projektes „gerechtes Parken“ wurde am 12. Dezember 2011 im Gemeinderat beschlossen.

Beim Thema „Wohngebiete“ liegt der Schwerpunkt bei der Verkehrsberuhigung, was dem Radfahren zu Gute kommt. Positive Beispiele für das Radfahren in Gmunden sind auch die Fahrmöglichkeiten gegen Einbahnen sowie das Einplanen von Radwegen auf der neuen Traunbrücke.

3 Allgemeine Betrachtungen zum Radfahren

Das Fahrradimage ändert sich – aber der politische Stellenwert bleibt weit hinter der Dynamik zurück.

Vorurteile gegenüber dem Radfahren:

    • Distanz wird unterschätzt.
    • Rad wird als Freizeit- und Schönwettermobilität marginalisiert.
    • Radfahren wird als gefährlich eingestuft.
    • Radfahrer werden als „Rüpel“ diffamiert. Man hat sie auf die Fußgänger losgelassen.
    • Das wirtschaftliche Potential wird unterschätzt.

Die Rad-Infrastruktur wird überbehandelt. Die Motivation und die Lust am Radfahren werden unterbehandelt.

Der Städtetourismus boomt – wird als Radtouristin/Radtourist jedoch weitgehend ignoriert.

Die Händlermeinung in der Stadt ist, sie leben vom Auto. Tatsache ist, dass die/der Radkundin/Radkunde häufiger kommt.

Die/der Radkundin/Radkunde belebt die Stadt – die/der Autokundin/Autokunde verödet sie, insbesondere durch das Parken.

4 Fahrradberatung

Die FahrRad Beratung OÖ. wurde 2015 durchgeführt. Anhand des Bicycle Policy Audit (BYPAD) wurden gemeinsam mit der Gemeinde Maßnahmen zur Förderung des Alltagsradverkehrs in den Handlungsfeldern

    • Bewusstseinsbildung
    • Rahmenbedingungen und
    • Infrastruktur

erarbeitet. Dabei wurden neuralgische Punkte besichtigt.

„Radfahren beginnt im Kopf“. Daher legen die Beraterinnen und Berater besonders Wert auf die Themen Motivation, Information und Öffentlichkeitsarbeit. Denn gerade mit Maßnahmen in diesen Bereichen lassen sich bereits mit einem kleinen Budget große Wirkungen erzielen.

Es wurden auch zwei Radfahrbeauftragte installiert. Herr Gottfried Fellner und Herr Gerhard Rastinger haben sich dankenswerter Weise ehrenamtlich dazu bereit erklärt.

5 Generalplan Mobilität

Das ist der Abschluss der Evaluierung des Generalverkehrsplanes. Eingeflossen ist eine umfangreiche Öffentlichkeitsbeteiligung. Zur allgemeinen Beratung wurde es von Verkehrsstadtrat Wolfgang Sageder vorgelegt. Es ist vom Gemeinderat noch nicht beschlossen.

Die konkrete Fragestellung ist: „Wie sieht die Mobilität Gmundens in Zukunft aus?“

Hervorzuheben ist die Prioritätenreihung:

    • Förderung des Fußverkehrs
    • Förderung des Radverkehrs
    • Förderung des Öffentlichen Verkehrs
    • Verringerung der Abhängigkeiten vom Auto

Wie wandeln wir Räume für Autos in Lebens(t)räume für Menschen um?

    • Den MIV weniger attraktiv machen.
    • Neuverteilung des öffentlichen Raumes
    • Förderung der Fußgänger- und Fahrrad-Infrastruktur
    • Verkehrsberuhigung – flächendeckendes Tempolimit von 30 bzw. 40 km/h
    • Begegnungszonen

5 Spezielles Radfahrkonzept

Gmunden ist zum Radfahren gut geeignet – was fehlt, ist die Motivation zum Radfahren!

Erreichbarkeit des Zentrums mit dem Rad von außen:

    • Sehr gut von Altmünster und von Norden entlang der Traun.
    • Esplanade problematisch an schönen Sonntagen, speziell zwischen Cafe Baumgartner und Rathausplatz. Die Radwegführung beim Cafe Baumgartner im Zuge der SRT-Planung halten wir für problematisch, weil Radfahren unmittelbar neben den Straßenbahnschienen unfallträchtig ist. Besser ist die Weiterführung entlang der Esplanade zum Stadtplatz.
    • Radfahrfreundliche Verbindungen von den meisten Stadtteilen.
    • Problematisch Graben, Bahnhofstraße und Georgstraße – jedoch gute Parallelrouten.
    • Weniger gute Verbindung zur Schörihub – Alternative entlang der Traunseebahn möglich.
    • Unterdurchschnittlicher Rad-Freizeitverkehr auf der Traunsteinstraße. Die Markierung von Parkplätzen hat teilweise Verbesserungen gebracht, weil sich dadurch der Autoverkehr verlangsamt. Je geringer der Geschwindigkeitsunterschied zwischen Auto und Rad, umso sicherer ist Radfahren. Gefahren treten auf, wenn die/der Radfahrerin/Radfahrer vom rechten Fahrbahnrand beim Vorbeifahren eines parkenden Autos in Richtung Fahrbahnmitte fahren muss und dabei von einer/einem Autofahrerin/Autofahrer überholt wird.
    • R2 Salzkammergut-Radweg geht am Zentrum vorbei.
    • Pedelecs (Räder mit Elektrounterstützung, im Volksmund E-Bike genannt) sind für die Steigungen in Gmunden prädestiniert. Im Dezember 2017 hat der Gemeinderat eine Förderung von € 50,- bei der Anschaffung eines Pedelecs beschlossen. Es ist die Frage, ob die € 50,- genug Anreiz sind, ein Pedelec zu erwerben. Der Vorschlag, Räder mit der SRT mitzunehmen, ist im Hinblick auf die allgemeinen Gebühren für die Beförderung von Rädern zu hinterfragen.

Warum fahren in Gmunden nur 4% mit dem Rad im Alltagsverkehr?

Viele Menschen haben Schwierigkeiten, sich eine Zukunft vorzustellen, die anders aussieht. Sie können sich keine andere Straßen-Nutzung vorstellen, als eine, dass zwei Drittel von fahrenden und parkenden Autos blockiert werden. Neue Rahmenbedingungen sind für eine Änderung des menschlichen Verhaltens erforderlich. Radfahrerinnen und Radfahrer schwimmen derzeit noch gegen den Strom.

Mit dem Umbau der Stadt ändern wir die Erfahrungen der Leute!

    • Die SRT mit der Umgestaltung des Straßenraumes und der geplanten Begegnungszone setzt wesentliche Schritte.
    • Im Zuge der Übernahme der Landesstraßen besteht abschnittsweise die Chance der Umgestaltung des Straßenraumes in Richtung Verkehrsberuhigung. Derzeit ist die Bereitschaft der Gemeinde dazu sehr gering.
    • Bei der Öffentlichkeitsbeteiligung im Zuge der Erstellung des Generalplanes Mobilität liegen Vorschläge für eine Umgestaltung des Straßenraumes auf dem Tisch (oder in der Schublade?) Wann werden diese Vorschläge zur Diskussion gestellt?

Es muss unkomfortabler werden, mit dem Auto zu fahren. Und es muss Alternativen geben. Wir wollen den Menschen zeigen, dass Ihnen der öffentliche Raum gehört. In Gmunden gibt es wegen der beengten Verhältnisse nur wenige Möglichkeiten, Radwege oder Mehrzweckstreifen anzulegen. Mit der Verringerung des Geschwindigkeits-Unterschiedes zwischen Auto und Rad kann Radfahren gefördert werden.

6 Zusammenfassung

Es geht um die Lebensqualität in der Stadt. Die Lebensqualität einer Stadt erkennt man daran, wie viele Kinder und alte Leute auf Straßen und Plätzen unterwegs sind. Es geht primär

    • um das menschliche Maß,
    • um die Bedürfnisse des Fuß- und Radverkehrs und
    • um die Reduktion der Geschwindigkeit.

7 Konkrete Ideen und Vorschläge

  • Den Radfahrbeauftragten in den Bau-, Planungs- und Straßenausschuss sowie in den Verkehrs- und Mobilitätsausschuss einladen, um konkrete Schritte zur Förderung des Radverkehrs einzuleiten.
  • Tourismus:

Den Salzkammergut-Radweg von der Orter-Kreuzung ins Zentrum führen. Weiterführung über Kirchengasse, Tagwerkerstraße, Friedhof, Bahnhofstraße, Bahnhofsunterführung nach Pinsdorf.

Installierung von Elektrotankstellen bei Gasthöfen durch Kooperation mit der Gastronomie, Anzeige auf Übersichtstafeln und im Internet.

Beim Traunufer-Radweg ist eine Variante unmittelbar linksufrig der Traun anzudenken. Der Murenabgang nördlich der Nordumfahrung ist jetzt zwar beseitigt, der Untergrund des Weges ist zum Radfahren jedoch wenig geeignet.

  • Themenkomplex Traunsteinstraße:

Durch die Fülle von Funktionen und der unterschiedlichen Interessen und Zielsetzungen ist grundsätzlich ein hohes Maß an Kompromissbereitschaft erforderlich. Wesentlich ist immer eine klare Definition der Zielsetzungen von Planungstätigkeiten. Mit der Diplomarbeit der Studenten Kral und Zuser der TU Wien liegen Daten vor, auf deren Basis man die Auswirkungen einzelner vorgeschlagener Maßnahmen überprüfen kann.

Begrenzender Indikator der Straße ist nicht der Fließverkehr, sondern die Verfügbarkeit von Parkplätzen. Mehr Parkplätze zu machen, hieße aber, noch mehr Anreize zum Autofahren zu schaffen, was zugleich die Attraktivität zum Radfahren mindert. Die Gastwirtschaften selbst haben genug Parkplätze.

Der Anteil des Radverkehrs ist mit 5-6% für eine Straße mit dem vorliegenden hohen Freizeitwert und der gegebenen Topgraphie extrem niedrig. Grund ist die Optimierung der Straße auf den Kfz-Verkehr. Das hohe Geschwindigkeitsniveau bei streckenweise schlechten Sichtbeziehungen wird von vielen Radfahrerinnen und Radfahrern als gefährlich empfunden. Der auffallend niedrige Anteil des Radverkehrs ist primär eine Folge von unangepasst hohen Geschwindigkeiten in einzelnen Streckenabschnitten. Ziel ist es daher, die Geschwindigkeits-unterschiede zwischen Kfz-Verkehr und Radverkehr zu reduzieren, wie z. B. durch eine Begrenzung auf 30 km/h. Wie sich das Parken von Autos auf der Straße auf den Radverkehr auswirkt, wird zu evaluieren sein.

Entscheidende Verbesserungen sind jedenfalls ohne Reduktion der Geschwindigkeit sowie eine Neuverteilung der Flächen (Redimensionierung) nicht möglich.

Die sinnvollste Form der Mobilität für die Traunsteinstraße stellt der Öffentliche Verkehr dar. Bestrebungen in diese Richtung wurden bisher nur halbherzig verfolgt. Auf das Beispiel Südtirol sei hingewiesen.

  • Linzerstraße:

Die Breite der Straße und der geradlinige Verlauf fördern das Schnellfahren. Da die Gemeinde nicht bereit ist, für einen Rückbau die dafür notwendigen Mittel bereit zu stellen, kann durch Bodenmarkierungen (breiter Mittelstreifen bei der Bushaltestelle In der Au sowie durch Mehrzweckstreifen) die optische Breite und somit die Geschwindigkeit reduziert werden.

  • Bahnhofstraße:

Eine radfahrfreundliche Gestaltung der Straße ist primär bei Auflassen der Abbiegespuren möglich, was eine Frage der Prioritäten ist. Mehrere Varianten bieten sich an (Mehrzwecksteifen, breiter Geh- und Radweg durch eine Allee von der Straße getrennt). Der Vorschlag einer Alle in der Mitte der Straße – schon vor Jahren präsentiert – erleichtert vor allem das Queren der Straße für Fußgängerinnen und Fußgänger, ist für den Radverkehr jedoch suboptimal.

  • Strandbad:

Beim Geh- und Radweg vor dem Strandbad kann es in der Badesaison zu Konflikten kommen. Eine Redimensionierung der ehemaligen Landesstraße B 120 und eine Verbreiterung des Geh- und Radweges oder ein Mehrzweckstreifen können Abhilfe schaffen.

  • Radweg entlang der Traunseebahn zwischen Englhof und See:

Damit könnte das Wohngebiet Schörihub bequem mit der Innenstadt und den Erholungsflächen am See verbunden werden.

  • Tempo 30 Zonen in den Wohngebieten:

Durch die Reduktion des Geschwindigkeitsunterschiedes wird Radfahren gefördert.

  • Geh- und Radweg Esplanade:

Die Markierung des Radweges beim Cafe Baumgartner stadteinwärts sollte korrigiert werden, weil neben Straßenbahnschienen kein entspanntes Radfahren möglich und auch gefahrenträchtig ist. Wir plädieren für eine Weiterführung des Radweges wie bisher auf der Esplanade zum Rathausplatz und zur Traunbrücke, wobei an starken Ausflugstagen nur Fahren im Schritttempo möglich ist.

  • Radständer:

Radständer schaffen Ordnung im Straßenraum und vermeiden, dass planlos abgestellte Fahrräder Barrieren für Blinde und Sehbehinderte darstellen. Das Anhängen des Rades an den Radständer ist auch eine gute Diebstahlsicherung. Bei Radständern sollten auch Überdachungen vorgesehen werden.

  • Radabstellplätze bei Wohnprojekten:

Analog zur Stellplatz-Verordnung für Kraftfahrzeuge sind auch bei Bauprojekten ausreichend Radabstellplätze vorzuschreiben.

  • Pflege von Radwegen und Radverbindungen:

Radwege und Radverbindungen sind von Behinderungen und Verunreinigungen (z. B. Streusplit) freizuhalten und verdienen dieselbe Pflege wie Fahrbahnen.

  • Veranstaltungen und Werbung für das Radfahren:

Hier bieten sich viele Möglichkeiten an (Radfahrtage, Radservice, Radfahrtraining für Kinder, …). Solche Veranstaltungen dienen primär der Motivation.

  • An die Bedürfnisse von Kindern und älterer Menschen denken:

Ein einigermaßen fitter Mensch findet sich beim Radfahren im Stadtverkehr leichter zurecht als Kinder und ältere Menschen. Es gilt daher, sich auch in diese Bevölkerungsgruppen hineinzudenken und die Maßnahmen für das Radfahren entsprechend zu hinterfragen.

  • Straßenbahnschienen:

Im Gegensatz zu Bewohnerinnen und Bewohnern von Großstädten sind es die Gmundnerinnen und Gmundner nicht (mehr) gewohnt, über oder neben Straßenbahnschienen zu fahren. Um Stürzen vorzubeugen, schlagen wir eine entsprechende Schulung vor, z. B. durch einen Beitrag in „mittendrin“ oder durch einen Film in BTV und SalziTV. Im Folgenden ein Textvorschlag:

Mit dem Fahrrad sicher über die Straßenbahnschienen

  1. Die neuen Straßenbahnschienen in der Stadt stellen Radfahrerinnen und Radfahrer vor ungewohnte Situationen. Es ist schon zu Stürzen gekommen. Wir wollen Ihnen zeigen, wie Sie sich mit dem Rad beim Fahren über oder neben Schienen am besten verhalten.

Radfahren unterliegt einer physikalischen Besonderheit. Sie können mit dem Rad keine gerade Linie fahren. Die Räder bestreiten eine Schlangenlinie, das Vorderrad stärker als das Hinterrad. Wenn Sie mit dem Rad in die Schienen kommen, dann ist ein Sturz sehr wahrscheinlich.

  1. Besondere Vorsicht beim Radfahren ist immer dort angebracht, wo Hindernisse auftreten, im unseren Fall bei Straßenbahnschienen und Gehsteigkanten. Wenn Sie Schienen oder Kanten spitzwinkelig queren, kann das zu Stürzen führen. Man sollte daher solche Hindernisse in einem möglichst stumpfen Winkel überqueren. Auch Autofahrer sollten bedenken, dass Radfahrer dabei oft zu einem weiten Bogen ausholen.
  2. In Gmunden sind es primär drei Bereiche, wo durch Schienen besondere Vorsicht geboten ist:
  • Beim Klosterplatz und Beginn der Traunsteinstraße,
  • beim Einbiegen vom Graben in die Theatergasse und
  • in der Kuferzeile.

Manche dieser Stellen lassen sich durch eine andere Routenwahl vermeiden.

In dem Film könnte man das Fahren auf Mehrzweckstreifen ebenfalls einbeziehen.

Kompetenzgruppe „Radfahren in Gmunden“

Johanna Bors. Michaela Koch, Ferdinand Bergthaler und Otto Kienesberger

Jänner 2018