„Heraus aus den zentralverriegelten Käfigen – der Mensch auf die Straße!“
Die Rückeroberung des öffentlichen Raumes ist ein wesentlicher Punkt unseres „Lebens(t)raum“ Gmunden.“

Artikel aus der „BrennNessel Aktuell 08/2015“

Die Wahlen im September rücken immer näher. Alle Parteien werben um Ihre Stimme mit ein paar netten Ideen und deftigen Schlagwörtern.

Was ich vermisse, ist ein Programm.

Wir haben eines.

Neugierig? Sehen Sie sich einfach unsere Ideen an.

Einfach die Grafik anklicken die dann in einem neuen Tab oder Fenster als PDF öffnetLebens(t)raum-Gmunden---Unsere-LebensgrundlageMindMap aktualisiert am 05. September 2015!

Wir Grünen in Gmunden denken zukunftsorientiert, weil uns Gmunden und seine Menschen wichtig sind. Trotz aller Querelen leben wir gerne hier und haben viele Idee in unserem Programm zusammengefasst.

Als Wählerin und Wähler haben Sie im September die Möglichkeit zu entscheiden, ob Sie mutig sind für die Vision vom neuen Gmunden.

Veränderung bedeutet Angst – das ist menschlich und geht uns allen so; wir
alle leben lieber bequem wie bisher, auch wenn’s nicht perfekt ist, statt Neues auszuprobieren mit vielleicht ungewissem Ausgang.

Wir verweisen nur auf die vielen Beispiele der Verkehrsberuhigung (Mariahilferstraße in Wien, Salzburg …).

Das kann auch in Gmunden funktionieren.

Wir haben eine wunderschöne Innenstadt mit sehr vielen interessanten Geschäften und Galerien. Denken Sie an den letzten Mondscheinbummel – niemand hat die Autos in der Stadt vermisst, oder?

Die Innenstadt von Gmunden kann zur Fußgängerzone werden – von der Traunbrücke bis zum Theater. Die Stadt-Regio- Tram mit dazu passenden Buslinien und Parkplätzen am Stadtrand sind nur ein Puzzlestück vom Ganzen.

Wo Menschen gehen, haben sie Zeit zum Schaufenster schauen und somit auch zum Einkaufen. Wenn Menschen einkaufen, kommen mehr Geschäfte und Lokale in die Innenstadt – ein Kreis, der nur in beide Richtungen funktioniert.

Aber nicht nur Verkehr ist in unserem Programm vertreten, sondern auch die Stadtgestaltung, Leben & Wohnen, das Thema Sicherheit, Tierschutz, unsere Schulen, Jugend in Gmunden und natürlich auch Kultur.

Wir Grünen überlegen uns für viele Themen Vorschläge zur Umsetzung. Vorschläge anderer Parteien und auch Ihre Ideen sind herzlich willkommen.

Wir wissen, dass wir das nicht alleine umsetzen können.
Das Konzept ist nicht in Stein gemeißelt und wir sind froh über Ihre Ideen und hoffen auf zahlreiche Wortmeldungen.

Seien wir mutig und machen wir Gmunden gemeinsam zu unserer Stadt!

Ihre Uli Harringer und Cristina DiMontalbano


Hier können Sie uns Ihre Meinung, Kritik, Wünsche und Anregungen schicken.

Wenn Sie mit einer Veröffentlichung einverstanden sind, oder dies wünschen, so teilen Sie uns das am Ende Ihrer Nachricht kurz mit.



Offener Brief an Bürgermeister Krapf vom 15. August 2015

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Krapf!

Ich bin ein Fan ihrer Stadt und Region, und das ist auch meine Motivation für diesen Brief.

Denn nach meiner Erfahrung ist die Verkehrssituation in der Traunsteinstrasse nicht nur für mich sondern auch für die meisten anderen Wanderer, Badegäste und auch Anrainer unzumutbar.

Erlebnis 1 vor zwei Wochen: Anfahrt mit dem Auto zur Traunsteinbesteigung, Einfährt in die Traunsteinstrasse, alle Parkplätze besetzt, Umdrehen und ‚irgendwo‘ das Auto abstellen. So wie alle anderen auch wahrscheinlich vorschriftswidrig.

Erlebnis 2 heute: Mit der Bahn nach Gmunden, über den Grünberg zum Laudachsee, dann Abendessen in der Ramsau, dann zu Fuß als gefährdetes Freiwild zwischen parkenden und fahrenden Autos zurück, ein mitfühlender Taxifahrer hat mich dann noch gratis mitgenommen.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, ich möchte Sie einladen, nehmen Sie Ihren Gemeinderat und besichtigen Sie z.B. Weissensee, um zu erfahren, wie mit Shuttleservice, Parkplatzbewirtschaftung und Zufahrtsbeschränkungen solche Verkehrssituationen zukunftsfähig und benutzergerecht gelöst werden können.

Diese Lösungen müssen ohnehin kommen, und zum Wohle ihrer Stadtgemeinde und ihrer Besucherinnen, hoffe ich bald.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Czermak, Steyr