In’s Noarrnkastl schaun!

s“noarrnkastl“
entschleunigung. innehalten. reflexion.


dass im weniger mehr liegt. dazu hätte uns „corona“ eine chance gegeben.


aber nein, wir müssen ja „hochfahren“ (wohin eigentlich?) – in den alltagswahnsinn? kategorisierungszwang? wirtschaftsdrill? „risikogruppe“: davon und damit ließ sich bis jetzt ganz gut leben!


die „unverzichtbaren“: die sich um den rest, um drecksarbeit kümmern, „normal“ entlohnt und bitte so unauffällig wie möglich!


randgruppen: mit denen man so gar nix anfängt, durchfuttern muss: künstler, assoziale. ja, das gibt’s noch und nicht nur als schimpfwort.


KLassenwahn: 2 buchstaben austauschen, reicht, kennen wir … meine liebste wünscht sich immer mehr wertschätzung. sehr fromm. jetzt weiß ich was das heißt: aus kultur, die mehr als im regen steht, schlägt man weniger wert als z.B. aus motorrädern (hl. thomas!!!)


der maledivenurlaub liegt näher als … ein buch über gmundens raubrittertum (gibt ́s, könnte man am strand lesen …) einfach ins „noarrnkastl“ schaun … “brennessel“, letzte seite … auf ein paar diesbezügliche „mm ́s = musemomente“, freut sich ab jetzt wieder


ihr ejl.
p.s.: narren waren nicht nur bei shakespeare weise …

wirtschaft
der norm sucht wahn
heisst frönen der konsum idiotie täuscht glücks ausschüttung vor entledigt sich und aller fähigkeiten liebens denkens klarheit
aller auch anderer befähigt
zur anhäufung schrotts
glaubt ideologien kapitals des freiheit meint ohnmächtig form die


ejl.2020 posting 7
das gedicht „wirtschaft „ stammt aus der „corona“-serie „quarant“ (ejl.2020)

sein oder
so absurd heute zukunft zu denken mitten im verwurf sich rächender gräuel ob an klima umwelt menschen verübte gezeugter täter antwort
pläne von bis gräber schreien
uns bestürzt an ränder fühlens von vergangenem morgen obskur wie
ejl. 2020 aus dem zyklus „krisis“ märz 2020


e.j.langwiesner @aon.at