Aktiv in der Stadtpolitik – warum eigentlich

uli-harringer_bearbeitet-Gmunden ist eine wunderschöne und lebenswerte Stadt!

Alle die hier her kommen sehen das, nur wir als Bewohner sind manchmal schon ein wenig blind dafür geworden …

Seit ich vor über 40 Jahren hier geboren wurde, hat sich viel verändert in Gmunden:

Das Kraftwerk und die Umfahrung wurden gebaut, Supermärkte wurden eröffnet (das fiel mir als Greisslertochter natürlich besonders auf …), die neue Seilbahn auf den Grünberg, Wohnhäuser in allen Größen und Lagen, Schulbauten und -erneuerungen, das Strandbad wurde vergrößert, das Kongresszentrum hat eröffnet, das SEP hat sich als „Einkaufstempel“ etabliert, zZ wird die Straßenbahn zur Stadt-Regio-Tram umgebaut …

Auch kulturell hat sich einiges verändert: der Sommerkarneval, Mondscheinbummel, der alljährlich sehr gut besuchte Töpfermarkt, das Lichterfest, div. Konzerte und die Festwochen und natürlich der Liebstattsonntag … Nur die Stadt selber bleibt gleich mit ihren Bewohnern und der wunderschönen Lage …

Was mache ich als also „kleiner Bürger“ in der aktiven Politik meiner Heimatstadt?

Ganz ehrlich – das frage ich mich auch manchmal, aber alle reden vom „kleinen Mann“.

Im Grunde bin ICH, dh jeder einzelne Bürger dieser schönen Stadt, ein Teil vom „kleinen Mann“. Wenn ich nicht selber mitrede und mitgestalte, woher sollen „die da oben“ denn wissen was ich will? Woher sollen die Entscheidungsträger meine Wünsche und Sehnsüchte kennen, woher sollen sie wissen wovon ich träume und welche Ideen ich für meine Stadt habe?

Genau darum bin ich in der Stadtpolitik … Bei den Grünen bin ich, weil mir Umweltschutz, ein gesundes und nachhaltiges Leben und Politik mit Hirn und Weitblick wichtig sind. Ich möchte Nichts mittragen, das nur bis zu den nächsten Wahlen gilt. Für mich ist wichtig, dass die Entscheidung, die täglich für unser Leben getroffen werden, auch noch in 10 oder 20 Jahren gültig sein können und sich nicht nach kurzer Zeit als haltlos, unfinanzierbar und undurchführbar herausstellen.

ZB kann die Stadt-Regio-Tram nicht alleine bleiben – aus meiner Sicht braucht es ein Gesamtkonzept für den Verkehr und die Innenstadt in Gmunden. Ideen dazu gibt es genug und ich bin mir sicher, dass jeder einzelne Leser auch eine Meinung dazu hat, die gehört werden soll.

Auch wenn manche Entscheidung oder Veränderungen nicht meinen Wunschvorstellungen entsprechen – sie sind dennoch ein Teil von mir, weil es der größtmögliche gemeinsame Nenner einer Problemstellung ist und eine Mehrheitsentscheidung war. Je mehr Bürger mitmachen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir Ideen umsetzen, die von einem Großteil der Bürger gut geheißen und mitgetragen wird – ein guter Grund für mich, aktiv in der Stadtpolitik zu sein.

Natürlich wird bei den Grünen auch genug gestritten, diskutiert, herumgemäkelt und gemosert, aber wir können uns auch immer wieder gemeinsam an einen Tisch setzen und die für alle Bewohner beste Lösung für anstehende Probleme finden. Immer wieder können wir auch herzlich miteinander lachen, manchmal über unsere eigenen unsinnigen Ideen …

Als Bürger sich im Freundeskreis oder am Stammtisch über die schlechte Politik und die schlechte Wirtschaftslage zu beschweren, ist einfach – aktiv mitgestalten macht als Alternative dazu auch noch Spaß und bringt uns allen den gewünschten Fortschritt …

Uli Haringer

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